Angebote zu "Westen" (6 Treffer)

Kategorien

Shops

Eine Jugend in Deutschland?
54,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Das Verhaltnis zur Elternfamilie entspricht in der vorliegenden Studie den positiven Tendenzen der bisherigen Umfragen in West- und Ostdeutschland. Als Bezugs- und Vertrauenspersonen spielen die Eltern nach wie vor eine sehr wichtige Rolle. Zugleich wird der EinfluB der gleichaltrigen Freunde im Westen - im Trend der demokratischen Kulturen - relativ hoher eingeschatzt als im Osten. Die im DDR-Sozialismus vorherrschende Totalorganisation und Indoktrination der Gleichaltrigen beeintrachtigte teilweise die Beziehun gen untereinander, wahrend die Eltern eher Schutz, Schonraum und Mog lichkeit der offenen Aussprache gegentiber den Einfltissen des Systems ge wahren konnten. Allerdings entwickelten sich auch im Osten zunehmend in formelle, nicht organisierte Cliquen Gleichaltriger auBerhalb des staatlich or ganisierten "Iugendlebens" (s. Hille/laide 1990). Die Neigung zu relativ frtihzeitiger bestandiger partnerschaftlicher Bin dung ("Treue") ist bei Iugendlichen in Ost und West ahnlich stark ausge pragt. Ehe und Elternschaft werden allerdings bislang von den ostdeutschen Iugendlichen in frtiherem Lebensalter als von den westdeutschen realisiert. Das wurde vor allem durch die speziellen Lebensverhaltnisse in der DDR (Wohnung, Haushalt, Arbeit, familienbezogene Sozialpolitik) begtinstigt. In der Lebensplanung wird die lebenslange Kombination von Familie und Beruf ausdrticklich von den weiblichen und noch entschiedener von den ost deutschen weiblichen Iugendlichen angestrebt. Ubereinstimmend wird in Ost und West der Familie und vor allem der Betreuung der Kleinkinder ein eben so hoher Rang wie dem Beruf zugewiesen. Die positive Wertschatzung der Familie - und zwar der Elternfamilie wie der eigenen Familie - ist beachtlich und im Zeitvergleich stabil geblieben.

Anbieter: Dodax
Stand: 10.07.2020
Zum Angebot
My Home is My Castle: Die Rückverlagerung von A...
45,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Norden, Süden, Osten, Westen ¿ zu Hause ist es doch am besten.¿ Genau diese grösstenteils schmerzhafte und sicherlich teure Einsicht mussten viele deutsche Unternehmer besonders in den letzten Jahren machen und ihre zuvor ins Ausland verlagerte Produktion aufgeben und wieder zurück nach Deutschland kommen. Die Gründe für ihr Scheitern sind vielfältig und reichen von schlechter Vorbereitung und mangelndem Marktverständnis über Unterschätzung von kulturellen Differenzen, arbeitsrechtlichen Bedingungen und anderen lokalen Gegebenheiten bis hin zu Korruption und hoher Fluktuation der Fachkräfte im Zielland. ¿Cocooning¿ (sich in einen Kokon einspinnen, sich verpuppen) bezeichnet das Zurückziehen in die eigenen vier Wände und ist laut Trend- und Marktforschern eine neue Tendenz im 21. Jahrhundert, die insbesondere in Zeiten von Krisen und Rezession (wie etwa nach den Terroranschlägen vom 11.09.2001 oder in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09) an Bedeutung gewinnt, wenn die Welt als zunehmend unsicher, unübersichtlich und bedrohlich empfunden wird. Die Menschen erhoffen sich durch ihren Rückzug ins Private weniger Stress, mehr Sicherheit und mehr Kontrolle. Besonders in den letzten Jahren ist genau diese Beobachtung auch auf ¿höherer Ebene¿ aktueller denn je: Deutsche Unternehmen, die zuvor ihre Produktion ins Ausland verlagerten, treten etwas später den Rückzug aus dieser für sie unsichereren Umgebung in die behütete Heimat an ¿ eine klassische Rückverlagerung, getreu dem Motto ¿My home is my castle¿ bzw. dem sinngemässen deutschen Äquivalent ¿Trautes Heim, Glück allein¿. Als allgemeine Problematik bei der Erstellung dieser Arbeit zeigte sich, dass Rückverlagerungen nicht in aktuell verfügbaren Statistiken erfasst oder gemessen werden und daher offiziell ¿unsichtbar¿ erscheinen. Die Tatsache, dass das Phänomen der Rückverlagerung bisher in der Forschung, abgesehen von einigen wenigen empirischen Studien und Veröffentlichungen (die quantitativen Umfragen des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ¿ISI¿), nur wenig systematische Beachtung gefunden hat, erschwert die Recherche zu diesem Thema beträchtlich. Die Berichterstattung im Wirtschaftsteil nichtwissenschaftlicher Zeitungen und Zeitschriften (oder im Fernsehen) beschränkt sich meist auf willkürlich ausgewählte, plakative Fallbeispiele und beschreibt den Sachverhalt nur einseitig und oberflächlich: Eine Fokussierung auf die [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.07.2020
Zum Angebot
Lebensverläufe in Ostdeutschland
5,40 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Soziologie I), Veranstaltung: Fortgeschrittene Themen der Lebensverlaufsforschung I: , 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Das Beste an der DDR war der Traum, den wir von ihr hatten.' Hermann Kant Vor mehr als 18 Jahren, am 9.11.1989, fiel die Berliner Mauer. Am 3.10.1990 wurde Deutschland wiedervereint, indem die DDR nach Art. 23 des Grundgesetzes der BRD beitrat. Dieser Beitritt war, wie das Wort bereits andeutet, keine Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten, sondern eine Eingliederung der ehemaligen DDR in die BRD. Von einem Tag auf den anderen brach das SED-Regime und mit ihm sein politisches und wirtschaftliches Institutionengefüge zusammen. Aus der sozialistischen Diktatur, welche im umfassenden Masse die Persönlichkeitsrechte ihres Volkes beschnitt, wurde eine sozialstaatliche Demokratie und ein Rechtsstaat, basierend auf Freiheit und Selbstbestimmung des Einzelnen. Der Transformationsprozess der DDR bedeutete für deren Bewohner eine Phase massiver Umbrüche und Umorientierungen in allen Bereichen. Ihr bisheriges, durch den Staat vermitteltes Lebensbild wurde komplett zerstört. Es ergaben sich völlig neue Zukunftsperspektiven. Zuvor standardisierte Lebensläufe waren nun gekennzeichnet durch Diskontinuität. Das Ziel dieser Arbeit ist es, genau diese Diskontinuitäten der Kernzeit der Transformationsphase von 1989 bis 1994 näher zu beleuchten. Das besondere Augenmerk soll dabei auf den Arbeitsmarktveränderungen und Arbeitsmarktrisiken nach der Wende liegen. Denn, die 'Veränderung der Erwerbssituation durch den Transformationsprozess gehört zu den gravierendsten und folgenreichsten Ereignissen in den ostdeutschen Privathaushalten.' (Berger, 1995: 43) Folgenden konkreten Fragestellungen soll nachgegangen werden: (1) Welche Wirtschaftszweige sind besonders von den Arbeitsmarktveränderungen betroffen, welche weniger? Welche profitieren von den Veränderungen, welche büssen ein? (2) Inwiefern beeinflussen die individuelle Faktoren Alter, Geschlecht und Bildung die Arbeitsmarktchancen der Individuen? Wer sind demzufolge die 'Gewinner' wer die 'Verlierer' der Wende? (3) Mit welchen neuen Arbeitsmarktrisiken werden die Ostdeutschen konfrontiert? Inwiefern findet diesbezüglich eine Anpassung an den Westen statt? (4) Gelingt den Ostdeutschen die Anpassung an die veränderte Arbeitsmarktsituation? Abschliessend soll ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen geworfen werden. (5) Hat sich die Entwicklung des ostdeutschen Arbeitsmarktes der aktuellen Entwicklung im Westen angepasst? Wie haben sich die Arbeitsmarktrisiken entwickelt? Wichtigste Quelle dieser Arbeit ist der 'Arbeitsmarkt-Monitor 1989 bis 1994' welcher intensiv die Arbeitsmarktrisiken im ostdeutschen Transformationsprozess untersucht (Brinkmann, Wiedemann, 1995). Grundlage dieser repräsentativen Längsschnittuntersuchung sind acht Arbeitsmarkt-Umfragen der Infratest Sozialforschung von November 1990 bis November 1994. Befragt wurden 0,1% der Personen im erwerbsfähigen Alter.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.07.2020
Zum Angebot
Lebensverläufe in Ostdeutschland
3,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Soziologie I), Veranstaltung: Fortgeschrittene Themen der Lebensverlaufsforschung I: , 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Das Beste an der DDR war der Traum, den wir von ihr hatten.' Hermann Kant Vor mehr als 18 Jahren, am 9.11.1989, fiel die Berliner Mauer. Am 3.10.1990 wurde Deutschland wiedervereint, indem die DDR nach Art. 23 des Grundgesetzes der BRD beitrat. Dieser Beitritt war, wie das Wort bereits andeutet, keine Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten, sondern eine Eingliederung der ehemaligen DDR in die BRD. Von einem Tag auf den anderen brach das SED-Regime und mit ihm sein politisches und wirtschaftliches Institutionengefüge zusammen. Aus der sozialistischen Diktatur, welche im umfassenden Maße die Persönlichkeitsrechte ihres Volkes beschnitt, wurde eine sozialstaatliche Demokratie und ein Rechtsstaat, basierend auf Freiheit und Selbstbestimmung des Einzelnen. Der Transformationsprozess der DDR bedeutete für deren Bewohner eine Phase massiver Umbrüche und Umorientierungen in allen Bereichen. Ihr bisheriges, durch den Staat vermitteltes Lebensbild wurde komplett zerstört. Es ergaben sich völlig neue Zukunftsperspektiven. Zuvor standardisierte Lebensläufe waren nun gekennzeichnet durch Diskontinuität. Das Ziel dieser Arbeit ist es, genau diese Diskontinuitäten der Kernzeit der Transformationsphase von 1989 bis 1994 näher zu beleuchten. Das besondere Augenmerk soll dabei auf den Arbeitsmarktveränderungen und Arbeitsmarktrisiken nach der Wende liegen. Denn, die 'Veränderung der Erwerbssituation durch den Transformationsprozeß gehört zu den gravierendsten und folgenreichsten Ereignissen in den ostdeutschen Privathaushalten.' (Berger, 1995: 43) Folgenden konkreten Fragestellungen soll nachgegangen werden: (1) Welche Wirtschaftszweige sind besonders von den Arbeitsmarktveränderungen betroffen, welche weniger? Welche profitieren von den Veränderungen, welche büßen ein? (2) Inwiefern beeinflussen die individuelle Faktoren Alter, Geschlecht und Bildung die Arbeitsmarktchancen der Individuen? Wer sind demzufolge die 'Gewinner' wer die 'Verlierer' der Wende? (3) Mit welchen neuen Arbeitsmarktrisiken werden die Ostdeutschen konfrontiert? Inwiefern findet diesbezüglich eine Anpassung an den Westen statt? (4) Gelingt den Ostdeutschen die Anpassung an die veränderte Arbeitsmarktsituation? Abschließend soll ein Blick auf die aktuellen Entwicklungen geworfen werden. (5) Hat sich die Entwicklung des ostdeutschen Arbeitsmarktes der aktuellen Entwicklung im Westen angepasst? Wie haben sich die Arbeitsmarktrisiken entwickelt? Wichtigste Quelle dieser Arbeit ist der 'Arbeitsmarkt-Monitor 1989 bis 1994' welcher intensiv die Arbeitsmarktrisiken im ostdeutschen Transformationsprozess untersucht (Brinkmann, Wiedemann, 1995). Grundlage dieser repräsentativen Längsschnittuntersuchung sind acht Arbeitsmarkt-Umfragen der Infratest Sozialforschung von November 1990 bis November 1994. Befragt wurden 0,1% der Personen im erwerbsfähigen Alter.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 10.07.2020
Zum Angebot
My Home is My Castle: Die Rückverlagerung von A...
38,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Norden, Süden, Osten, Westen ¿ zu Hause ist es doch am besten.¿ Genau diese größtenteils schmerzhafte und sicherlich teure Einsicht mussten viele deutsche Unternehmer besonders in den letzten Jahren machen und ihre zuvor ins Ausland verlagerte Produktion aufgeben und wieder zurück nach Deutschland kommen. Die Gründe für ihr Scheitern sind vielfältig und reichen von schlechter Vorbereitung und mangelndem Marktverständnis über Unterschätzung von kulturellen Differenzen, arbeitsrechtlichen Bedingungen und anderen lokalen Gegebenheiten bis hin zu Korruption und hoher Fluktuation der Fachkräfte im Zielland. ¿Cocooning¿ (sich in einen Kokon einspinnen, sich verpuppen) bezeichnet das Zurückziehen in die eigenen vier Wände und ist laut Trend- und Marktforschern eine neue Tendenz im 21. Jahrhundert, die insbesondere in Zeiten von Krisen und Rezession (wie etwa nach den Terroranschlägen vom 11.09.2001 oder in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09) an Bedeutung gewinnt, wenn die Welt als zunehmend unsicher, unübersichtlich und bedrohlich empfunden wird. Die Menschen erhoffen sich durch ihren Rückzug ins Private weniger Stress, mehr Sicherheit und mehr Kontrolle. Besonders in den letzten Jahren ist genau diese Beobachtung auch auf ¿höherer Ebene¿ aktueller denn je: Deutsche Unternehmen, die zuvor ihre Produktion ins Ausland verlagerten, treten etwas später den Rückzug aus dieser für sie unsichereren Umgebung in die behütete Heimat an ¿ eine klassische Rückverlagerung, getreu dem Motto ¿My home is my castle¿ bzw. dem sinngemäßen deutschen Äquivalent ¿Trautes Heim, Glück allein¿. Als allgemeine Problematik bei der Erstellung dieser Arbeit zeigte sich, dass Rückverlagerungen nicht in aktuell verfügbaren Statistiken erfasst oder gemessen werden und daher offiziell ¿unsichtbar¿ erscheinen. Die Tatsache, dass das Phänomen der Rückverlagerung bisher in der Forschung, abgesehen von einigen wenigen empirischen Studien und Veröffentlichungen (die quantitativen Umfragen des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung ¿ISI¿), nur wenig systematische Beachtung gefunden hat, erschwert die Recherche zu diesem Thema beträchtlich. Die Berichterstattung im Wirtschaftsteil nichtwissenschaftlicher Zeitungen und Zeitschriften (oder im Fernsehen) beschränkt sich meist auf willkürlich ausgewählte, plakative Fallbeispiele und beschreibt den Sachverhalt nur einseitig und oberflächlich: Eine Fokussierung auf die [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 10.07.2020
Zum Angebot