Angebote zu "Sozialstruktur" (15 Treffer)

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Misstrauen: Bedeutungszuwachs eines gesellschaf...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Universität Erfurt (Lehrstuhl Strukturanalyse moderner Gesellschaften), Veranstaltung: Vertiefungsseminar Sozialstruktur und Vertrauen, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auszug aus der Einleitung: Gewerkschaftsführer, Fernsehmoderatoren, Politiker, Buchhändler, Journalisten, Offiziere und Manager in Grossunternehmen - all diese Berufsstände oder Personengruppen haben, zumindest in statistischer Sichtweise, eines gemein: sie verkörpern diejenigen, die in einer für Gesamtdeutschland repräsentativen Umfrage als besonders unbeliebt auserkoren wurden. Was dabei als eine in Zahlenwerten oder Schulnoten ausgedrückte, vermeintliche Grundstimmung der BürgerInnen oftmals nur für einen kleinen Artikel und/oder Beitrag herhalten muss und somit nicht selten nur als kleine Randnotiz wahrgenommen wird, verdient beim näheren Hinsehen und in der Einordnung in weitere Zusammenhänge jedoch deutlich mehr Beachtung. Unbeliebtheit als besonders negative Einschätzung, als eine Art 'Stempel' oder als Urteil/Beurteilung. Besonders davon betroffen dürfte hierbei die Gruppe der Politiker sein, welche offensichtlich nicht nur als Gesamtgruppe unter fehlendem Ansehen und niedriger Beliebtheit zu leiden hat, sondern durchaus und ganz besonders auch individuell persönlich in öffentlicher Beurteilung und Kritik steht. Die verschiedensten Meinungsumfragen und Stimmungsabbilder - besonders auch vor politisch wichtigen Ereignissen, wie z.B. Wahlen - zeugen davon. Besonders eindringlich an eben diesen Arten von Bürgerbefragungen sind jedoch die deutlich werdenden Tendenzen, für die es sogar einen eigenen Begriff gibt: Politikverdrossenheit. Die gezeigten Beurteilungen der Unbeliebtheit auf der einen Seite und eine deutlich spürbare Politikverdrossenheit auf der anderen, müssen - dies zumindest als kurz aufgeworfene Frage - doch auf konkreten Ursachen und/oder Gründen fussen? Das Stichwort, das sich einem an dieser Stelle aufdrängt, heisst: Misstrauen. Umfragen (wie die eben angeführte Beliebtheitsumfrage des IfD Allensbach) drücken in Zahlen das aus, was Meinungen, Stimmungen und letztlich gar Verhaltensweisen häufig genug vermuten lassen. Es ist also offensichtlich - wenn auch freilich in unterschiedlichsten Ausprägungen - ein gewisses Misstrauen gegenüber Politikern, Politik sogar im Allgemeinen, gegenüber Institutionen, aber auch eine Zurückhaltung - wenn nicht sogar eine mit weiteren Folgen verbundene Ablehnungshaltung gegenüber der Gesamtgesellschaft, also bis hin zur Infragestellung der Rechtsstaatlichkeit - beobachtbar. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.02.2020
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Lebensstil zwischen Sozialstrukturanalyse und K...
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1. Projektleiter sind Wolfgang Zapf und Roland Habich yom Wissenschaftszentrum Berlin und Heinz-Herbert Noll yom Zcntrum fiir Umfragen, Methoden und Analysen in Mann heim. Zentrale Ergebnisse sind zu finden in Noll 1994, Schroder 1994, Weick 1994 (lSI Nr. 11, 1994); und in Zapf, Habich 1994. Bei Roland Habich, Wolfgang Zapf und den weiteren, derzeitigen wie friiheren Mitgliedern der Abteilung Sozialstruktur und Sozialbe richteratattung am WZB, m&hte ich mich fiir die Unterstiitzung und die anrcgenden Diskussionen bei der Durchfiihrung und Auswertung der Lebensstilbefragung bcdanken. 2. Die Operationalisierung ist dokumentiert in Spellerberg 1993. 3. Die Beschreibung findet sich in noch detailliertcrer Form in Spellerberg 1994 (Arbeits papier des WZB) und in einem Beitrag in Glatzer, Wolfgang; Heinz-Herbert Noll (Hrsg): Getrcnnt-vereint. Soziale Indikatoren Bd. XVII FrankfurtlMain, Campus. 1995 4. Die Bildungsabschliisse liegen in beiden Gruppen unter dem Durchschnitt, was auf eine geringere Fiihigkeit zur Komplexitiitabewiltigung schlieRen lassen konnte. Das erkliirt die stiirkere Betroffenheit von Anomiesymptomenjedoch nicht; I.U. Literatur Bourdieu, P. (1987), Die feinen Unterschiede. FrankfurtlMain: Suhrkamp Dahlke, K. (1993), Klasse, Lebensstil, Subjektivitiit. Zur Reichweite des Habitusbegriffes Pierre Bourdieus. Unveroff. Diplomarbeit, Freie Universitiit Berlin, Institut fiir Soziolo gie. Dangschat, 1. (1994), Lebensstile in der Stadt. Raumbezug und konkrcter Ort von Lebenss stilen und Lebensstilisierungen. In: Dangschat, 1.,1. Blasius: Lebensstile in den Stiidten. Opladen: Leske + Budrich.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 20.02.2020
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Bürgerschaftliches Engagement in der Zivilgesel...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2 (gut), Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Inst. für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Proseminar: Politische Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn heute in Politik und Gesellschaft die derzeit eklatanten Probleme unseres Sozialstaates, sowie das neuere Modell des 'aktivierenden Staates' diskutiert werden, wird mithin immer auch das Konzept der Zivilgesellschaft/ Bürgergesellschaft thematisiert. Doch was steckt eigentlich hinter diesen beiden Begriffen und wo haben sie ihren Ursprung? Empirische Forschungen legen nahe, dass über die eigentliche Bedeutung des Begriffs 'Zivilgesellschaft' und dem dahinter stehenden Konzept allgemein Unklarheit herrscht. In Umfragen wird der Begriff kaum für das gehalten, was er verkörpern soll, so der Meinungsforscher Manfred Güllner . Ein Drittel der Befragten glaubt, es gehe um 'Zivildienst' oder um Abgrenzung vom Militär. Ein wesentlicher Grund für die derzeit hohe Konjunktur der Begriffe ,,Zivilgesellschaft/ Bürgergesellschaft' muss in den gesellschaftlichen Umbruchphasen in Osteuropa gesehen werden. Bei der Auflösung der ,,realsozialistischen' Systeme spielten zivilgesellschaftliche Aktivitäten eine entscheidende Rolle. In Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei orientierten sich die jeweiligen Oppositionsbewegungen an Konzepten, die mit dem Begriff 'Zivilgesellschaft' verbunden waren. Zivilgesellschaft wurde dort verstanden als eine in Opposition zum Staate stehende Bürgergesellschaft, die sich einen politischen und öffentlichen Raum erkämpfte, der unabhängig vom Staat war. Heute, nach dem Wegfall der 'Systemkonkurrenz', sind die liberalen Demokratien des Westens gehalten, sich wieder intensiver mit den eigenen Problemen zu beschäftigen. Tiefgreifende soziale und ökonomische Umbrüche, schwindendes Vertrauen in die Problemlösungskapazitäten politischer Institutionen, nachlassende Bindungsfähigkeiten von Parteien und gesellschaftlichen Großorganisationen, gewachsene Partizipationsansprüche mündiger Bürger sowie elementare Veränderungen der Sozialstruktur moderner Gesellschaften stellen den eingespielten Betrieb der parlamentarischen Demokratien vor neue Herausforderungen. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wollen sich heute aktiv an den politischen Geschehnissen beteiligen. Sie stellen sich gegen den 'repräsentativen Absolutismus' einer Parteiendemokratie, 'die ihren Bürgerinnen und Bürgern nur alle vier Jahre am Wahlsonntag Mitsprache gewährt' . Tilman Evers zufolge solle der Parteiendemokratie mit dem Konzept der Bürgergesellschaft eine 'außerparlamentarische Öffentlichkeit' entgegengehalten werden.

Anbieter: Thalia AT
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Universität Erfurt (Lehrstuhl Strukturanalyse moderner Gesellschaften), Veranstaltung: Vertiefungsseminar Sozialstruktur und Vertrauen, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Auszug aus der Einleitung: Gewerkschaftsführer, Fernsehmoderatoren, Politiker, Buchhändler, Journalisten, Offiziere und Manager in Großunternehmen - all diese Berufsstände oder Personengruppen haben, zumindest in statistischer Sichtweise, eines gemein: sie verkörpern diejenigen, die in einer für Gesamtdeutschland repräsentativen Umfrage als besonders unbeliebt auserkoren wurden. Was dabei als eine in Zahlenwerten oder Schulnoten ausgedrückte, vermeintliche Grundstimmung der BürgerInnen oftmals nur für einen kleinen Artikel und/oder Beitrag herhalten muss und somit nicht selten nur als kleine Randnotiz wahrgenommen wird, verdient beim näheren Hinsehen und in der Einordnung in weitere Zusammenhänge jedoch deutlich mehr Beachtung. Unbeliebtheit als besonders negative Einschätzung, als eine Art 'Stempel' oder als Urteil/Beurteilung. Besonders davon betroffen dürfte hierbei die Gruppe der Politiker sein, welche offensichtlich nicht nur als Gesamtgruppe unter fehlendem Ansehen und niedriger Beliebtheit zu leiden hat, sondern durchaus und ganz besonders auch individuell persönlich in öffentlicher Beurteilung und Kritik steht. Die verschiedensten Meinungsumfragen und Stimmungsabbilder - besonders auch vor politisch wichtigen Ereignissen, wie z.B. Wahlen - zeugen davon. Besonders eindringlich an eben diesen Arten von Bürgerbefragungen sind jedoch die deutlich werdenden Tendenzen, für die es sogar einen eigenen Begriff gibt: Politikverdrossenheit. Die gezeigten Beurteilungen der Unbeliebtheit auf der einen Seite und eine deutlich spürbare Politikverdrossenheit auf der anderen, müssen - dies zumindest als kurz aufgeworfene Frage - doch auf konkreten Ursachen und/oder Gründen fußen? Das Stichwort, das sich einem an dieser Stelle aufdrängt, heißt: Misstrauen. Umfragen (wie die eben angeführte Beliebtheitsumfrage des IfD Allensbach) drücken in Zahlen das aus, was Meinungen, Stimmungen und letztlich gar Verhaltensweisen häufig genug vermuten lassen. Es ist also offensichtlich - wenn auch freilich in unterschiedlichsten Ausprägungen - ein gewisses Misstrauen gegenüber Politikern, Politik sogar im Allgemeinen, gegenüber Institutionen, aber auch eine Zurückhaltung - wenn nicht sogar eine mit weiteren Folgen verbundene Ablehnungshaltung gegenüber der Gesamtgesellschaft, also bis hin zur Infragestellung der Rechtsstaatlichkeit - beobachtbar. [...]

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Stand: 20.02.2020
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Die große Freiheit ist es nicht geworden
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Was geschah nach dem Einigungsvertrag? Ostdeutschland in der Analyse Stets ein Medienthema: ein ernstes die politische Lage und die Lebensverhältnisse im Osten heute, ein heiteres die Erinnerungen an die DDR-Unterhaltungskunst, ein kurioses die zahllosen Eigentümlichkeiten im DDR-Alltag. Matthias Krauß hat sich mit allem, was Vergangenheit und Gegenwart auf DDR-Gebiet betrifft, gründlich befasst und versteht Nostalgie von Analyse zu trennen. In Euphorie wegen der Wiedervereinigung mag er nicht ausbrechen. Nach dem Einigungsvertrag wurde der Osten zum Armenhaus Deutschlands, das bis heute alimentiert werden muss, das hoch verschuldet ist und selbst nach der Konjunktur der vergangenen zehn Jahre wenig mehr als die Hälfte dessen erwirtschaftet, was es verbraucht. In den zehn Jahren vor der Wende wurden in Ostdeutschland mehr als eine Million Kinder mehr geboren als in den zehn Jahren danach. Das und der Wegzug der Jugend versetzte der Sozialstruktur Ostdeutschlands Schläge, von denen sie sich bis heute nicht erholt hat. Der Nachteil des 'Ossis' vererbt sich auf seine Kinder, sie haben erwiesenermaßen geringere Chancen im Berufsleben als Gleichaltrige aus den alten Bundesländern. Die ausgezahlte Durchschnittsrente liegt unterhalb der gültigen Armutsgrenze. Die bedeutenden Massenmedien reagieren auf all dies - wenn überhaupt - relativierend, abstrakt oder formelhaft. Zweifelhafte Umfragen, die suggestiv den Optimismus trimmen, tragen zur Verdrossenheit und einem sich weiter verbreitenden Gefühl der Ungleichheit, der Ungerechtigkeit bei, das sich auch im Hass auf Migranten entlädt. Allgemein wird im Jubel- und Jubiläumsjahr 2019 an die Errungenschaften gedacht. Krauß fragt nach den Einbußen, die die DDR-Bürger hinnehmen mussten: bei Gleichstellung, Rechtsverhältnissen, auf Gebieten wie Gesundheit, Arbeit, Sozialverhalten, Bildung ...

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